Analyse des vegetativen Nervensystems (VNS)

7 Minuten, die Klarheit bringen

Funktionszustand des vegetativen Nervensystems – 7 Minuten, die Ihnen Klarheit bringen: Die VNS-Analyse bietet die einzigartige Möglichkeit, einfach und schnell Einblick in die Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems (VNS) zu erhalten. Der Funktionszustand des VNS gibt wichtige Informationen, die sehr nützlich sind, den Gesundheitszustand oder die Krankheit eines Menschen besser als bisher beurteilen zu können. Die Messergebnisse geben z.B. Antwort auf folgende Fragen:

  • In welchem Ausmaß bestehen Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder andere chronische Funktionsstörungen?
  • Kann der Körper gut mit Stress umgehen oder haben Stressfaktoren bereits eine Beeinträchtigung der Gesundheit hervorgerufen?
  • Sind bereits eingeleitete Therapien erfolgreich (Therapiekontrolle)?
  • Können Therapien den Funktionszustand eines gestörten vegetativen Nervensystems verbessern?
  • Welchen Einfluss haben Probleme und Konflikte auf den Körper?

VNS-Analyse

Die VNS-Analyse misst über die Herzfrequenzvariabilität (HRV) das vegetative Nervensystem. Die VNS-Analyse zeigt einfach, schnell und weltweit wissenschaftlich anerkannt wie unser vegetatives Nervensystem (VNS) reguliert und funktioniert. Das VNS mit seinen beiden Hauptnerven Sympathikus und Parasympathikus, auch Vagus genannt, ist eine übergeordnete Steuerzentrale im Körper, welche untergeordnete Prozesse und alle Vitalfunktionen wie  Blutdruck, Atmung, Herzfrequenz, Immun-, Hormon- und Verdauungssystem, Energiebereitstellung usw. steuert und reguliert.

Wenn ein übergeordnetes System untergeordnete Systeme steuert und reguliert, ist der Funktionszustand des übergeordneten Systems der wichtigste diagnostische Parameter.

Das Herz rückt bei der VNS Analyse in den Mittelpunkt. Da es direkt von Sympathikus und Parasympathikus über das Reizleitungssystem gesteuert wird, dient es bei der VNS Analyse als Erfolgsorgan um das vegetative Nervensystem zu messen. Da vom Sympathikus und Parasympathikus innere und äußere Reize registriert und verarbeitet werden, folgen sinnvolle Reaktionen (Regulation) um den Organismus bestmöglich auf die aktuellen Bedürfnisse vorzubereiten (z.B. akute Gefahr = Energiebereitstellung).

Eine Störung des VNS mit überaktivem Sympathikus und hypoaktivem Parasympathikus wird physiologisch und zwangsläufig zu einer geänderten Erregung des Herzens führen. Dadurch wird die Herzfrequenzvariabilität (Abstand von Herzschlag zu Herzschlag) entsprechend verändert und ist somit messbar!

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